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02.05.2017

E-Autos einfach zu Hause laden? Wo die Probleme wirklich anfangen.

Martin Kaßler, Geschäftsführer des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. stellt auf dem KONGRESS Forum ElektroMobilität die Frage „Scheitert die Elektromobilität am Wohngebäudebereich?“

Wer innovativ unterwegs ist, fährt selbstverständlich elektromobil. Selbstverständlich ist dabei auch, das E-Auto zu Haus(e) laden zu können. An diesem Punkt sehen sich Wohnungseigentümer jedoch mit einer komplizierten Rechtslage und mit praktischen Problemen konfrontiert. Scheitert also die flächendeckende Umsetzung der Elektromobilität tatsächlich an fehlenden Ladestationen in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern? Martin Kaßler, Geschäftsführer, Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V., durchleuchtet diese Problematik in seinem Vortrag am 01.06.2017 auf dem KONGRESS des Forum ElektroMobilität.

Was kommt auf Eigentümer und Hausverwalter eigentlich zu, wenn es um die Installation der Ladeinfrastruktur für Elektroautos geht? Welche Fallstricke müssen bei der Planung und final bei den oft zeitintensiven Entscheidungsfindungsprozessen bei Wohnungseigentümergemeinschaften berücksichtig werden? Kaßler erklärt hierzu: „Es gilt Themen wie die Ladesäuleninstallation nach dem Wohnungseigentumsgesetz, aber auch Problematiken der Verfügbarkeit und Nutzung bei einer gemeinschaftlichen Stromtankstelle in einem Mehrfamilienhaus zu klären. Wie kann bspw. das Nutzungsrecht über die Freigabe der Ladesäule nach abgeschlossenen Ladevorgang geklärt werden? Sinnvollerweise bedienen sich ja mehrere Mobilisten an einer „Haus-Station“. Ob diese stets nach abgeschlossenem Ladevorgang die Säule für den Nachbarn freimachen, erscheint in der Praxis zumindest fragwürdig.“, und fügt an: „Und während es für die Abrechnung der Stromkosten inzwischen eine Reihe intelligenter Lösungen am Markt gibt, ist die Belastbarkeit des gemeinschaftlichen Stromnetzes hingegen nach wie vor eine große Hürde."


Elektromobilitätsbegeisterte Wohnungseigentümer als große Zielgruppe sehen sich also mit Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen konfrontiert, für deren Bewältigung der Gesetzgeber, die Hersteller sowie die Eigentümer zusammenarbeiten müssen.

Diese und weitere Vorträge wie:

  • „Die Zukunft des Ladens: sicher, zugänglich, schnell“
    Stefan Lerbs, Siemens AG
  • „Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur“
    Johannes Pallasch, NOW GmbH - Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • „Wo werden Ladestationen gebraucht? Eine Analyse der Nutzungsdaten von Schnellladestationen“
    Alexander Schmidt, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

setzen den Schwerpunkt der Session „Markterschließung & Konzeptentwicklung“ - zu hören auf dem KONGRESS Forum ElektroMobilität am 01. + 02. Mai 2017 in Berlin. Erwartet werden rund 250 Experten aus Industrie, Politik und der Forschungslandschaft um den aktuellen Status Quo der Elektromobilität auf Bundesebene zu durchleuchten und einen realistischen Ausblick zu geben. Das gesamte Programm steht online. Eine zeitnahe Anmeldung wird empfohlen.

Hintergrundinformationen Forum ElektroMobilität e.V.
Mit einem ganzheitlichen Systemverständnis bündelt der Forum ElektroMobilität e.V. die relevanten Experten aus Industrie, Mittelstand, Forschung und Politik im Themenfeld Elektromobilität. Im branchenübergreifenden Dialog führt der Verein Akteure auf operativer Ebene zusammen und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf den Mittelstand. Zu den Leistungen des mitgliederfinanzierten Vereins gehören Vernetzung & Kontaktanbahnung, Informations- & Wissensmanagement, Marketing & Kommunikation sowie Projektinitiierung & Fördermittelmanagement. Aus dem leistungsfähigen Netzwerk entstehen neue Partnerschaften und Innovationen, die in neuen Geschäftsmodellen münden sollen. Mehr unter www.forum-elektromobilitaet.de

Pressekontakt Forum ElektroMobilität e.V.
Michael Kluger, Leiter der Geschäftsstelle
c/o innos - Sperlich GmbH, Schiffbauerdamm 12, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 240 474 - 58
E-Mail: presse@forum-elektromobilitaet.de 

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Nachbericht
20.-22. November 2017, Frankfurt