Lab on a Chip und Meer

Am 19.9.2019 trafen sich Partner des Netzwerks für Lab on a Chip-Technologien und externe Gäste beim Netzwerkmitglied 42 Life Sciences GmbH & Co. KG im Bio Nord Biotechnologiezentrum in Bremerhaven.

Ziel des deutsch-niederländischen Netzwerks „Lab on a Chip“ ist es, neue innovative Produkte, Fertigungsprozesse und Dienstleistungen in den Bereichen der chip-basierten Diagnostik sowie der organ-on-a-chip-Technologie zum Ersatz von Tierversuchen zu entwickeln. Dass das Netzwerk hier schon sehr erfolgreich gearbeitet hat, zeigte die Betrachtung der technologischen Roadmap: Insgesamt wurden bislang 17 Projektideen entwickelt, aus denen bereits sechs laufende Projekte entstanden sind; zwei weitere Projektanträge befinden sich noch in der Begutachtung, an denen unter anderem der Gastgeber 42 Life Sciences GmbH & Co. KG beteiligt ist.

Die 42 life sciences wurde am 1. Januar 2008 als GmbH & Co. KG in Bremerhaven gegründet. Sie entwickelt und produziert, zusammen mit dem Schwesterunternehmen ZytoVision, mit etwa 60 Mitarbeitern innovative Produkte im Bereich der Tumordiagnostik, basierend auf den Verfahren der In-Situ- und Array-Hybridisierung. Seit Anfang des Jahres 2016 ist die 42 life sciences GmbH & Co KG mit der neuen Produktlinie VisionArray® am Markt aktiv. Hierbei handelt es sich um Bio-Chips zur Detektion des Humanen Papilloma Virus (HPV) und Mykobakterien.

„Aus dem Netzwerk haben wir Anregungen für neue Methoden erhalten und gemeinsam mit deutschen und niederländischen Partnern Ideen für neue Assays entwickelt“,
so Dr. Sandra Ehser, Director of Development and Production. „Damit können wir zukünftig hoffentlich neue Tests für lebensbedrohliche Erkrankungen anbieten und die Patientenversorgung entscheidend verbessern.“

Im Rahmen des Netzwerktreffens präsentierten externe Referenten wie beispielswiese Prof. Hiebl von der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie Prof. Saumer von der Hochschule Kaiserslautern Technologien und Projekte rund um die Themen Lab on a Chip und Organ on a Chip. Die Netzwerkmitglieder Ionovation GmbH und Universität Bremen /IMSAS stellten über das Programm ZIM geförderte Projekte vor, die aus dem Netzwerk entstanden sind.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich die Labore der 42 Life Sciences anzusehen und konnten live mitverfolgen, wie die DNA-Arrays des Unternehmens hergestellt werden.

Über das ZIM-Netzwerk für Lab-on-a-chip-Technologien:
Die folgenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind im ZIM-Netzwerk für Lab-on-a-Chip-Technologien vertreten:


AMO GmbH (DE)                                      PreSens GmbH (DE)
ibidi GmbH (DE)                                       42 life Sciences GmbH (DE)
Ionovation GmbH (DE)                         Dynamic Biosensors GmbH (DE)
inno-spec GmbH (DE)                           Leibniz-Institut für Oberflächenmo-difizierung e.V. (DE)
microFab Service GmbH (DE)            Universität Bremen, Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (DE)
miprolab GmbH (DE)                             Hochschule Coburg, Institut für Sen-sor- und Aktortechnik (DE)
Sciomics GmbH (DE)                             NMI Reutlingen
HNP Mikrosysteme GmbH (DE)         Saxion University (NL)
PreciPoint GmbH (DE)                          Artecs B.V. (NL)
BianoScience GmbH (DE)                    CE-Mate B.V. (NL)
Lightfab GmbH (DE)                               Micronit Microtechnologies B.V.
Zentrum für Forschungsförderung
in der Pädiatrie GmbH (DE)                 Tide Microfluidics B.V. (NL)
PolyAn GmbH

Koordiniert wird das bereits 2017 gegründete Netzwerk von der innos - Sperlich GmbH, einem anerkannten Spezialisten für Netzwerk- und Clustermanagement.

Ansprechpartner: 

Frau Dr. Isabell Schwenkert
Netzwerk für Lab-on-a-Chip Technologien
c/o innos-Sperlich GmbH Bürgerstraße 44/42
37073 Göttingen
Tel.: 0551-4 96 01-11
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailnetzwerk(at)lab-on-a-chip.de