RESOPT3D: Mehr Ressourceneffizienz im 3D-Druck mit Ökobilanzen

Partner des ZIM-Netzwerks arbeiten an nachhaltigen Rohstoffen im Bereich der additiven Fertigung, Ergebnis des 2. Netzwerktreffens bei der CompriseTec in Ham-burg: Phase II von RESOPT3D wird eingeläutet.

Netzwerkpartnertreffen bei CompriseTec vor der Silhouette des Hamburger Michels, Foto © CompriseTec GmbH

Die Ressourceneffizienz von Produkten und Prozessen steht immer mehr im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Ökobilanzierung (engl. Life Cycle Assessment, LCA) ist dabei das Werkzeug, um die Nachhaltigkeit von Produkten oder Prozessen zu bewerten. Nur durch eine parallele Ökobilanzierung während der Entwicklung können gezielt ressourceneffizient optimierte Produkte und Prozesse entstehen. Durch die Anwendung von Ökobilanzierungen können Wettbewerbsvorteile und Anreizeffekte in Märkten geschaffen werden, in denen Umweltwirkungen von Produkten besonders relevant sind. Umfassendes werkstoff- und prozessspezifisches Knowhow über den gesamten Produktlebenszyklus ist dabei Grundvoraussetzung zur präzisen Abbildung der Umweltwirkung.

Generative Fertigungsverfahren bieten dabei besondere Chancen für die Entwicklung ressourceneffizienter Produkte. Daher setzt das ZIM-Netzwerk RESOPT3D den Fokus auf die Einbeziehung der Ökobilanzierung durch transparente Prozesse sowie maßgeschneiderte und biobasierte Werkstoffe im Bereich der additiven Fertigung.

Ein Schwerpunkt des zweiten Netzwerktreffens von RESOPT3D bei der CompriseTec GmbH in Hamburg war deshalb das Thema Ökobilanzierung. CompriseTec ist einer der Vorreiter diesem Bereich und Spezialist in der additiven Fertigung.

„Die Einbeziehung der Ökobilanzierung im Entwicklungsprozesse kann wesentlich zu ressourcenschonenden Produkten beitragen. Die Verbindung mit generativen Fertigungsverfahren ist dabei aufgrund der Flexibilität und des minimalen effektiven Materialeinsatzes besonders interessant“, erläutert Dr. Christian-André Keun, Geschäftsführer der CompriseTec GmbH.

Als Partner der Industrie und Forschung und Mitglied in verschiedenen Forschungsnetzwerken wie dem 3D-Druck Netzwerk Hamburg ist CompriseTec nahe am Puls der schnell voranschreitenden Entwicklungen in diesem Bereich.

In der ersten Phase des Netzwerks RESOPT3D, die noch bis zum 30. Juni läuft, wurden bereits mehrere Projektideen im Netzwerk konkretisiert, und Anträge auf Fördermittel befinden sich in der Bearbeitung. Im Rahmen des Übergangs zu Phase 2 zum 01.07.2019 besteht die Möglichkeit, weitere Partner in das Netzwerk aufzunehmen.

Bisher haben sich folgende Partner aus Forschung und Wirtschaft in dem ZIM-Netzwerk für ressourcenoptimierten 3D-Druck (RESOPT3D) zusammengeschlossen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • 3-D.services
  • 3DDE
  • CompriseTec
  • Conspir3D
  • Deutsches Institut für Kautschuktechnologie
  • Fachhochschule Darmstadt
  • ing-pum
  • JSC Technology
  • Ludwig Nanopräzision
  • MMb Freden Maschinen- und Metallbaugesellschaft
  • Neue Materialien Bayreuth
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Perlon / Pedex
  • TinkerToys
  • Westfälische Hochschule
  • Wilhelm Severt Maschinenbau

Das Netzwerk für ressourcenoptimierten 3D-Druck (RESOPT3D)“ wird von der innos – Sperlich GmbH gemanagt. Wenn Sie auch von den Vorteilen eines ZIM-Netzwerks profitieren wollen, wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Baar unter baar(at)innos-sperlich.de oder 0175 587 55 18.

Kontakt:
Innovationsnetzwerk "RESOPT3D"
c/o innos - Sperlich Gmb
Dr. Andreas Baar
Bürgerstraße 44/42
37073 Göttingen

Tel.: 0551/49 601-23
E-Mail: baar(at)innos-sperlich.de | info(at)resopt3D.de